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Generation Volkswagen Golf I Cabrio |  Golf II Syncro  |  Golf V - Aus Liebe zum Automobil -

Das Golf I Cabrio (Intern Typ 155) wurde ab März 1979 mit zwei Motorisierungen als Cabrio GLS mit 1,5 Liter Hubraum und 70 PS sowie Cabrio GLi mit 1,6 Liter und 110 PS angeboten. Nach der Einstellung der Käfer-Cabrio-Produktion Anfang 1980 erwies sich der offene Golf in den darauffolgenden Jahren als Verkaufsschlager: Nachdem die Absatzzahlen für Cabrios in den 1980er-Jahren stetig anstiegen und das Golf Cabrio auch in zahlreichen TV-Serien erschien (Schwarzwaldklinik, Remington Steele), erreichte das Fahrzeug einen gewissen Kultstatus und ist heute ein gesuchter Youngtimer.


Die Produktion des Golf I Cabrios wurde auch fortgesetzt, nachdem der Golf I 1983 durch den VW Golf II abgelöst worden war. 1987 gab es ein kleines Facelift, bei dem die Optik dem geänderten Zeitgeschmack angepasst wurde: Der Kühlergrill wurde grober verrippt und der Wagen erhielt durch größere Kunststoffstoßfänger mit angesetzten Radläufen und Schwellerverbreiterungen eine breitere, bulligere Form. Viele ältere Wagen wurden daraufhin auf die neue Optik umgerüstet. Die Motorenpalette entsprach während der gesamten Bauzeit im allgemeinen den jeweils aktuellen Ottomotoren aus dem Golf. Die Golf I Cabrios ab 1992 gab es auf Wunsch mit Fahrer-Airbag zu kaufen, wodurch es zum ersten VW wurde, bei dem ein Airbag erhältlich war. Entgegen häufiger Annahme gab es das Golf I Cabrio niemals mit einem Antiblockiersystem (ABS). Im letzten Modelljahr 1993 wurde der Wagen nur noch mit dem 1,8-Liter-Motor mit einer Leistung von 72 kW (98 PS) und geregeltem Katalysator angeboten. Dieser Motor erfüllte die Abgasnorm Euro 1.


Beim Golf I Cabrio ist bei geöffneten Dach die Verwendung der mitgelieferten Persenning vorgeschrieben; vor allem zum Schutz von Passanten bei eventuellen Unfällen vor den offenliegenden und scharfkantigen Metallgelenken. Beim ersten Modell bis August 1981 - ab da lag das geöffnete Dach 10 cm tiefer - baute das Verdeck sehr hoch auf, sodass bei schlechter Wegstrecke die Gefahr des Schwingens gegeben war und die Verriegelung ausgelöst wurde. Der Fahrtwind bewegte dann das entriegelte Verdeck nach oben. Bei der darauffolgenden Generation (Golf III/Golf IV) ist das Verdeck tiefer angebracht, was auch eine bessere Sicht nach hinten ermöglicht. Die Persenning ist nicht zwingend erforderlich, wurde jedoch beim Golf III/IV mitgeliefert, um Verschmutzungen des Himmels zu vermeiden.

Quelle: Wikipedia.de